Montag, September 18, 2006

Atemschutzmasken fuer Kellner.

Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle, hat laut einer Meldung der Financial Times Deutschland vom 18. September 2006 ("Rauchverbot bringt Umsatzplus") gesagt, die Menschen, die in Kneipen und Gaststätten arbeiten, müssten nach den deutschen Arbeitsschutzregeln eigentlich Atemschutzmasken tragen.

Diese kompetente Anregung kann ich nur begrüßen und bitten, dies auch der dafür zuständigen Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten vorzutragen. Dann hätte die Gastronomie auch gleich schon mal vorgesorgt für den Fall der Fälle: "Schutzbekleidung bei Vogelgrippe". Da mit Atemschutzmasken die Kommunikation mit den Kollegen in Service und Küche sowie mit den Gästen etwas erschwert sein dürfte, könnte die Gastronomie auf eine Kommunikationslösung zurückgreifen, die sich bei der Feuerbekämpfung bewährt hat, etwa das Produkt "CTFirePhone". Das bis zu 200 Meter lange Kabel ist resistent gegen Hitze und Chemikalien. Volle Duplex-Kommunikation - permanentes Hören und Sprechen - hat einen starken psychologischen Sicherheitseffekt für die Mitarbeiter im Service. Außerdem hat der Service bei CT-FirePhone immer beide Hände frei.

Einen Überblick über Gesetze zum Arbeitsschutz vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales - noch ohne Berücksichtigung des Vorschlags von Frau Dr. Martina Pötschke-Langer.

Die Studie "Stabile Umsätze und gesicherte Arbeitsplätze nach Einführung der rauchfreien Gastronomie" (PDF, 950 kb) kann kostenlos von der Website des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle heruntergeladen werden.