Donnerstag, Oktober 12, 2006

Apollinaris stellt die Studie "Geschmack 2006" vor.

Möchte sich der deutsche Konsument verwöhnen, geht er am liebsten in ein gutbürgerliches Restaurant, genießt dort einheimische Küche und ein Glas Dornfelder oder Riesling - das zeigt die aktuelle Apollinaris Studie "Geschmack 2006". Die repräsentative Studie liefert Einblicke in die deutschen Geschmacksvorlieben und generellen Einstellungen zu Essen und Trinken sowie zum Thema Gastronomie und Service.

Anfang August befragte forsa im Auftrag von Apollinaris "The Queen of Table Waters ®" 1.002 Personen ab 18 Jahren in Privathaushalten im gesamten Bundesgebiet. Dabei ergaben sich neue Trends und Veränderungen gegenüber den Ergebnissen der Studie "Geschmack 2005".

Das Thema Essen spielt für 56 Prozent der deutschen Bevölkerung eine große Rolle, es werden allerdings im Durchschnitt einfachere Restaurants aufgesucht und dabei wird weniger Geld ausgegeben als 2005. Deutlich abgenommen hat in diesem Kontext die Beliebtheit von Trend- und Szenerestaurants, die nur noch von 17 Prozent der Befragten häufig oder gelegentlich aufgesucht werden (2005: 23 %).

Worauf kommt es bei der Auswahl eines Restaurants an?
  • Für 92 Prozent machen vor allem frische Zutaten und eine frische Zubereitung ein gutes Essen aus.
  • Für fast drei Viertel (73 %) der Befragten ist aber auch ein angenehmes Ambiente fast ebenso wichtig wie das Essen selbst.
  • Was den Service angeht, gibt es offenbar nach wie vor Verbesserungspotenzial: Nur 54 Prozent waren bei ihrem letzten Restaurantbesuch mit dem Service zufrieden oder sogar sehr zufrieden.
Dabei gilt: Männer sind kritischer als Frauen ? und mit dem Alter der Umfrageteilnehmer nimmt die Zufriedenheit zu.

Signifikante Unterschiede gegenüber 2005 gibt es in der Beliebtheit der verschiedenen Länderküchen: Neuer Spitzenreiter ist die deutsche Küche, die den Vorjahressieger Italien deutlich überholt. Deutsche Küche wird von 77 Prozent der Umfrageteilnehmer gemocht und inzwischen von 41 Prozent als Trendküche empfunden. Zum Vergleich: Im letzten Jahr hatte nur ein Viertel der Befragten angegeben, die deutsche Küche sei im Trend.

Im Zuge der Befragung wurden auch verschiedene Lebensmittel/Gerichte nach Beliebtheit und Trend bewertet.
  • Hier bilden Salat, Geflügel und Fisch die "Top 3" der Beliebtheits- und Trendskala.
  • Weitere Erkenntnisse: Rind- und Schweinefleisch werden gleichermaßen gern gegessen, gelten aber als wenig trendtauglich.
  • Umgekehrt ist es bei Fingerfood und Sushi, die nur von wenigen gemocht werden, dafür aber als trendy gelten.
Wird zu Hause nachgekocht, sind Anregungen aus dem Freundeskreis am stärksten ausschlaggebend, gefolgt von Kochbüchern und Zeitungen/Zeitschriften. Interessanterweise folgen schon dann die eigenen Ideen als Inspirationsquelle ? noch vor Kochsendungen und Restaurantbesuchen.

Wein und Co.

Erstmals abgefragt wurde in diesem Jahr das Thema Wein. Laut "Geschmack 2006" trinken 28 Prozent der Deutschen mindestens einmal pro Woche Wein, Prosecco oder Sekt. Besonders ausgeprägt ist der Weinkonsum bei den 40- bis 49jährigen. Etwa zwei Drittel der Befragten stimmen darüber hinaus der Aussage zu, dass zu einem guten Essen auch ein guter Wein gehört, und immerhin 65 Prozent sind der Meinung, dass zu Wein und gutem Essen grundsätzlich Mineralwasser serviert werden sollte.

Die beliebteste Weinsorte ist Rotwein, hier sind sich Männer und Frauen absolut einig. Bei Weißwein, Sekt, Rosé und Prosecco ist die Präferenz der Frauen deutlich höher als die der Männer. Bei der Herkunft siegt ? wie schon im Vergleich der Länderküchen ? Deutschland. Fast drei Viertel mögen deutschen Wein, auf den Plätzen zwei und drei folgen Weine aus Italien und Frankreich, spanische Weine landen auf dem vierten Platz. Fragt man nach den bevorzugten Geschmacksrichtungen, hat die Kategorie ?frisch/fruchtig? sowohl bei Rotwein als auch bei Weißwein die Nase vorn.

Die besondere Vorliebe der Verbraucher für deutschen Wein zeigt sich dann auch in der Rangfolge der beliebtesten Rebsorten.
  • Bei Rotwein liegt Dornfelder mit 49 Prozent an der Spitze, gefolgt von Merlot und Cabernet Sauvignon.
  • Bei Weißwein hat sich Riesling durchgesetzt, er landet mit 57 Prozent auf Platz eins der Beliebtheitsskala, Chardonnay und Pinot Grigio/Grauburgunder liegen auf den Plätzen zwei und drei.
Der einzigartige Geschmack und die hohe Qualität machen Apollinaris für anspruchsvolle Verbraucher, die gehobene Gastronomie, Köche und Sommeliers zur ersten Wahl als perfekter Begleiter feiner Speisen und Weine. Apollinaris steht für Geschmack und engagiert sich mit der Studie "Geschmack 2006" in der Dokumentation von Geschmackstrends. (Quelle: Pressemitteilung von Appolinaris).

Wie man solche statistischen Informationen über die Präferenzen von Normalverbrauchern für die Gestaltung seines Sortiments nutzen kann, zeige ich Ihnen in meinem früheren Beitrag "Betriebswirtschaftliche Überlegungen vor Erstellung einer Speise- und Getränkekarte".