Samstag, Dezember 23, 2006

Online-Marketing-Budget-Planung.

In einer Vorausschau auf das Jahr 2007 ("Outlook 2007") beschreibt BtoBOnline.com für das Segment des Online-Marketings, das sich an Geschäftskunden wendet, wie sich die Ausgaben für einzelnen Segmente des Online-Marketings verteilen werden. Dazu wurden im November 2006 569 amerikanische Marketingverantwortliche befragt:
  • Kosten der Website-Entwicklung: 31.7%.
  • E-Mail-Marketing: 21.8%.
  • Suchmaschinen-Marketing: 18.7%.
  • Webcasts: 8.8%.
  • Online-Anzeigen-Marketing: 5.9%.
  • Sponsoring: 5.5%.
Meines Erachtens kann man diese Anteile auch für das Online-Marketing, zumindest soweit es sich an internetaffine Endkunden richtet, empfehlen, in Verbindung mit der Empfehlung, das Marketingbudget insgesamt in Richtung Online-Marketing umzuschichten, salopp formuliert auf Printanzeigen usw. eher zu verzichten.

Ich habe z.B. für das Offline-Marketing unseres "Café Abseits" in Bamberg im laufenden Jahr nur eher lächerliche 300 Euro ausgegeben, zum einen vor Weihnachten für eine Anzeige in einem Stadtmagazin für Geschenkgutscheine und zum anderen für eine eher dem Sponsoring zuzurechnenden kleinen Anzeige in einer Zeitschrift Bamberger Studenten. Ansonsten beschränke ich mich bei den ausgabewirksamen Maßnahmen auf Suchmaschinen-Marketing (konkret: Google Adwords) für unser Catering-Angebot und Events wie den Feierhof. Daneben kostet das Hosting unserer Websites und die mit der Aktualisierung verbundenen Ausgaben für den Internetzugang ein wenig Geld. Der Rest sind eigene Arbeitszeiten.

Die Kosten für unsere Speisekarte refinanzieren wir durch Inserate in dieser Karte. Siehe dazu auch: "Gastronomische Betriebe als Werbeumfeld" und "Finanzierung einer Speise- und Getränkekarte".