Dienstag, Januar 30, 2007

Fotografierverbot fuer Blogger bei Vapiano.

Am Samstag, 27. Januar 2007, ist dem Winzerblogger Thomas Lippert beim Besuch des Vapiano in der Hamburger Rothenbaumchaussee im Rahmen des Blog-trifft-Gastro 2007 etwas widerfahren, was ihn zu Recht in Rage gebracht hat: "BtG 2007- come together & die Pastapolizei".

Dazu drei Anmerkungen:
  • Ich habe, ohne daß sich jemand darum gekümmert hätte, einige Aufnahmen im Vapiano gemacht. Ich hätte meinen Lesern damit gerne meinen positiven Eindruck vom Ambiente dieses Betriebs vermittelt und muß sie jetzt auf die vielen Fotos verweisen, die von verschiedenen Vapiano-Outlets in der Online-Foto-Community Flickr veröffentlicht worden sind.
  • Darf man in Gaststätten fotografieren? Und wie sollte man als Gastronom man mit Menschen umgehen, die in Gaststätten fotografieren wollen? Antworten finden Sie in meinem früheren Beitrag "Kulinarische Blogger: Willkommen".
  • Wenn man wichtige Eigenheiten und Erfolgsfaktoren eines Franchisekonzeptes entdecken könnte, indem man ein paar Fotos schießt, wäre dieses Konzept wirklich sehr einfach zu kopieren und das Franchise-Konzept keinen Trüffel wert. Den Arbeitsablauf, die Anordung der Stationen, deren Bestückung mit Geräten und vieles mehr, kann sich ein Fachmann bei wenigen Besuchen en détail merken bzw. Notizen und Skizzen erstellen, die eine identische Kopie erlauben. Wirklich innovative Franchisegeber erschweren Kopien, indem sie eigene Geräte entwickeln oder entwickeln lassen und nicht auf 08/15-Geräte setzen, die jedermann kaufen kann. Meine Buchempfehlung für alle Gastronomen, die systematisch neue Konzepte entwickeln wollen, ist die Dissertation von Patrick Oliver Flad, die 2002 als Buch erschienen ist: "Dienstleistungsmanagement in Gastronomie und Foodservice-Industrie". Darin entwirft er auf abstraktem Niveau Lösungsansätze für eine Neukonzeption des gastronomischen Leistungsangebots bei gleichzeitiger Verbesserung der Rentabilität.