Donnerstag, Februar 15, 2007

Bionade forte.

Logo Biofach 2007Heute auf der Biofach 2007 in Nürnberg staunte ich am Stand von Bionade nicht schlecht. Standen dort doch neben den mir bekannten Sorten Holunder, Litschi, Kräuter und Ingwer-Orange Flaschen der Sorte "Bionade forte" rum. Ich hatte nie was davon gehört und glaubte mich doch eigentlich ganz gut im Bilde.
Reihe von Bionade-Flaschen
Das freundliche Standpersonal ließ mich kosten und erzählte die wahre Geschichte. Bionade forte ist die allererste Sorte gewesen, die entwickelt worden ist, und floppte. Sie lief die Jahre am Rande mit, ohne daß sie beworben wurde, und erfreute sich insbesondere bei Sportlern eine gewisse Sympathie und reger Nachfrage. Man habe überlegt, diese Sorte einzustampfen, doch treue Kunden dieser Sorte hätten das nicht gewollt. Jetzt werde diese Sorte als fünfte Sorte öffentlich bekannt gemacht und national distribuiert. Wenn Sie diese Sorte auch listen wollen, nerven Sie Ihren Großhändler so lange, bis er spurt.

Mir hat "Bionade forte" sehr gut geschmeckt, kräftiger als Litschi und angenehm säuerlich. Das Geheimnis des kräftigen Geschmacks wie auch der regen Nachfrage von Sportlern ist ein doppelt so hoher Gehalt von Magnesium und Calcium als bei den anderen Sorten. Und alle, die mit mir am Stand probiert haben, sind ebenfalls begeistert gewesen.

Daß Bionade auch international beachtet wird, davon zeugt ein neuer Artikel in der "Time": "A Brand-New Brew", in: "Time" Nr. 1/2007 (PDF, 830 KB).