Donnerstag, Februar 22, 2007

Der Fasching ist vorbei, die Narren spinnen weiter.

Robert Rossmann schreibt in der Süddeutschen Zeitung ("Die Wirte spielen nicht mit" vom 22. Februar 2007):
"Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband kann seine Selbstverpflichtung, bis Ende Februar in 60 Prozent der Speisegaststätten Nichtraucherplätze anzubieten, nicht einhalten. Damit ist die freiwillige Nichtraucher-Regelung in Gaststätten gescheitert."
Das ist falsch. Die Politik hat den Pakt vorzeitig aufgekündigt, die Vereinbarung zwischen Bundesgesundheitsministerium und DEHOGA gebrochen und gegen jede Vernunft und die schriftliche Vereinbarung eine Gesetzesinitiative eingeleitet. Daß die Initiatoren eines gesetzliches Rauchverbot auf den hnteren Bänken des Bundestags sich dann in den Normen des Grundgesetzes verhädert haben, kann man nicht den Gastronomen anlasten. Wir haben es von Anfang an besser gewußt.

Welcher Gastronom nimmt angesichts der wortbrüchigen, mittlerweile vollkommen unglaubwürdigen Politik nur eine müde Mark in die Hand, auch nur "Rauchen verboten" auf Karton zu schreiben? Wir haben keine Zeit für solche Narreteien.