Samstag, Februar 17, 2007

Sanddorn-Nektar.

Alte Tierrassen, Kräuter, Gewürze, Gemüse- und Obstsorten haben Konjunktur. Dazu zählt auch Sanddorn. Wie die Edeleberesche wurde Sanddorn in der DDR und anderen Ostblockstaaten wegen des hohen Gehalts an Vitamin C zum Ersatz unzureichender Importe von Zitrusfrüchten kultiviert. Siehe dazu unseren früheren Beitrag: "Edelebereschen-Nektar".

So verwundert es nicht, daß einer der größten Anbieter von Sanddornbeeren, de Sanddorn Sterchennest GmbH in Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) beheimatet ist. Seit 1993 wird hier der Sanddorn in biologisch-organischer Wirtschaftsweise gemäß den Kriterien des Anbauverbandes Biopark e.V. angebaut.

Vor knapp einem Jahr habe ich auf einer kleinen Gastrotour durch Weimar im ACC Cafe Restaurant in Weimar einen köstlichen Sanddorn-Nektar aus Mecklenburg getrunken, ohne herausfinden zu können, wer ihn hergestellt hat. Auf der Biofach 2007 in Nürnberg konnte ich mich vorgestern davon überzeugen, daß es sich um ein Produkt von Sanddorn-Storchennest gehandelt haben muß.

Sanddorn Storchennest präsentiert auf der Biofach aber nicht nur diesen wunderbaren Sanddorn-Nektar mit einem Fruchtgehalt von 25%, leicht mit Honig gesüßt, sondern auch einen 100%igen Sanndorn-Saft, der sich aber eher zum Verdünnen eignet. Außerdem im Angebot:
  • Sanddornlikör
  • Sanddorn-Sirup (etwa als Zusatz von Joghurt, Müsli oder Quarkspeisen
  • Sanddorn-Fruchtaufstrich
  • Honig mit Sanddorn
  • diverse Tees mit Sanddorn
  • Sanddorn-Essige und -Öle
  • Sanddorn-Aufstriche
  • Sanddorn-Süßigkeiten
  • Sanddorn-Kosmetikprodukte
  • Alkholika mit Sanddorn.
Mehr über Sanddorn verrät die Sendung "Herbstliche Vitaminbomben: Hagebutten und Sanddorn", in: daheim & unterwegs vom Westdeutschen Rundfunk vom 7. Oktober 2005.