Samstag, März 24, 2007

Abmahnwelle gegen Oesterreichs Hoteliers.

"Abmahnwelle gegen Österreichs Hoteliers", in: futurezone des ORF vom 23. März 2007.

Demnach hat ein Salzburger Anwalt hat im Namen eines erst am 15. März 2007 gegründeten "Vereins zum Schutz für faires E-Commerce Business" abgemahnt auf angebliche Verstöße gegen das E-Commerce-Gesetz auf den Websites der Hotelleriebetriebe und die Entrichtung von 1.171,08 Euro binnen 14 Tagen verlangt, andernfalls drohten noch weit höhere Kosten. Der Anwalt habe dieses Mandat inzwischen zurückgegeben. Die Hoteliers hätten insoweit, heißt es in diesem Artikel, nichts mehr zu befürchten.

Das Bundesjustizministerium plant zwar, die Gebühren für Abmahnungen zu deckeln (siehe dazu: "ZDF-Beitrag ?Zypries deckelt Abmahnkosten? zum Abmahnungsmissbrauch", in: Shopbetreiber-Blog.de vom 25. Januar 2007), aber leider nur für Privatpersonen und nicht für Gewerbetreibende. Es ist deshalb sogar zu befürchten, daß sich diese Hurensöhne nach dieser Reform auf kleine Gewerbetreibende ohne eigene Rechtsabteilung fokussieren.