Dienstag, März 27, 2007

Deutsche Hecke.

Von einem Kollegen wurde ich gefragt, was ich von der Idee halte, als eine Art Revanche für den Ärger, den der Staat mit den geplanten Raucherdrangsalierungsgesetzen den Gastronomen bereitet, umgekehrt den Staat zu ärgern und in möglichst vielen gastronomischen Betrieben unversteuerte Zigaretten zu verkaufen.

Davon halte ich nichts. Logistisch wäre das sicherlich kein Problem. Aber damit liefert man Politikern eine Steilvorlage, die Branche zu kriminalisieren. Wir liegen ja nicht im Clinch mit Polizeit und Zoll, sondern unterstützen die Gewerkschaft der Polizei, die sich weigert, das Rauchverbot zu kontrollieren.

Amüsanter finde ich die Idee, einen Verein zu gründen, der eine vermeintliche Lücke im deutschen Tabaksteuerrecht auszunutzen versucht, und Tabak für den Eigenverbrauch seiner Mitglieder anbauen will: "Verein Deutsche Hecke e.V.".