Freitag, März 30, 2007

Flatrate-Winseln.

"Unsere Regierung schickt 18- oder 19-Jährige in den Irak-Krieg, aber sie erlaubt ihnen nicht, Bier zu trinken. Man darf Auto fahren, ein Haus oder eine Waffe kaufen, aber nicht mit den Kumpels saufen. Das ist nicht nur lächerlich, sondern auch kontraproduktiv, denn es führt dazu, dass die Kids heimlich zu Hause oder auf Parties der Studentenverbindungen saufen. In einer Bar würde sie von den Älteren lernen, wie man trinkt und wo die Grenzen liegen. Ein Barkeeper würde nie 52 Tequila rausgeben, sondern sagen: 'Hör auf, du bringst dich um.'"
Lesen Sie mehr pointierte Aussagen von Frank Kelly Rich, dem Herausgeber der amerikanischen Zeitschrift "Modern Drunkard" im Interview der Süddeutschen Zeitung vom 30. März 2007: "'Saufen ist das letzte Abenteuer'" (via "Flatrate saufen", in: Mixology - Magazin für Barkultur).

Ganz anders hört sich da das defensive Winseln des Bundesverbandes der Discotheken und Tanzbetriebe (BDT im Deutsche Hotel- und Gaststättenverband) an: "'Jugendschutz muss Priorität haben'", in: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung vom 30. März 2007.