Dienstag, März 27, 2007

Pastakontor, Berlin-Mitte.

Anfang Oktober 2006 wurde in Berlin das Nudelkonzept Pastakontor, das mich konzeptionell etwas an Vapiano erinnert, "slow" eröffnet. Die "langsame" Eröffnung wird von mir eigentlich in allen Fällen gepredigt, bei denen nicht "Sex" (menschliche Kontakte) verkauft wird sondern qualitätsvolle Speisen. Ein "slow opening" empfiehlt sich, wenn es gilt, die Qualität der Produkte und deren Akezptanz zu testen, den Arbeitsablauf auszuprobieren, das Personal einzuarbeiten usw., bevor man Werbung macht und eventuell von dem Gästeansturm erwischt wird, wenn der Betrieb noch nicht rund läuft. Siehe dazu auch unseren Beitrag "Eröffnungswerbung".

Beim "Pastakontor" griff man zu dieser Eröffnungstrategie, weil der Küchenbereich nicht rechtzeitig komplett fertig gestellt werden konnte und es deshalb einige logistische Probleme gab.

Im Gästebuch dieses rauchfreien Selbstbedienungs-Nudelrestaurants am Hausvogteiplatz in Berlin-Mitte sind viele positive Reaktionen von Gästen verzeichnet. Die Gäste können den Köchen und Nudelmachern in der offenen Schauküche auf die Finger schauen. Die Pasta wird in vielen Sorten täglich frisch hergestellt. Man kann sie mit Pastasaucen frei kombinieren. Dazu gibt es Fisch- und Fleischbeilagen. Zusätzlich gibt es täglich ab 7 hr ein Frühstücksangebot, über Mittag ein Lunchmenu, nachmittags Kaffee und Kuchen und abends After-Work-Menu (eine Kombination aus Pasta und Prosecco oder Bier).

Aufmerksam geworden bin ich auf das "Pastakontor" durch "Berlin für Nichtraucher".