Mittwoch, März 21, 2007

Sucht ist eine Entscheidung.

Jeffrey A. Schaler ist Psychologe und Professor im Department of Justice, Law and Society der American University's School of Public Affairs in Washington. In einem Beitrag seines Blogs Current Ideas of Jeffrey A. Schaler faßt er den Stand der Gesetzgebung in den Bundesstaaten der USA zusammen: " Smoking becoming taboo in US workplace, homes and even in public".

Er kritisiert diese Gesetzgebung. Sie seien charakteristisch für den therapeutischen Staat. Der Staat solle Menschen nicht vor sich selbst schützen. Sein verbaler Kampf nicht nur gegen die Rauchverbotsexzesse basiert auf Erkenntnissen, die er in seinem Werk "Addiction is a choice" veröffentlicht hat ("Sucht ist eine Entscheidung"; das Buch selbst ist noch nicht ins Deutsche übersetzt worden). Sie fordern eine radikale Umkehr der Drogenpolitik. Drogenkonsumenten sollten nicht mehr als Klienten betrachtet sind, die unfähig sind, sich für oder gegen Drogen zu entscheiden. Eine staatliche Drogenpolitik müsse sich darauf konzentrieren, diesen indivduellen Entscheidungsprozeß zu beeinflussen, statt den Drogenkonsumenten zu entmündigen. Sein Ansatz behandelt Drogen, Alkohol, Sex- und Spielsucht und das Rauchen.