Samstag, April 14, 2007

Gentechnisch modifizierte Roh- und Hilfsstoffe.

Greenpeace kritisiert die Gastronomie. Mancher Wirt greife im Großhandel gerne zum günstigeren Öl aus modifizierten Sojabohnen, um damit Schnitzel zu braten und Pommes zu frittieren. Greenpeace-Aktivisten besuchten angeblich im Herbst und Frühjahr 125 Gaststätten in München und stellten fest, dass bei allen 25 Betrieben, die entsprechende Soja-Öle verwendeten, der Gast nicht informiert werde. Zu einer ähnlichen Quote seien die Umweltschützer im vergangenen Jahr in Regensburg und Wolfratshausen gekommen: "Gentech-Öl in Bayerns Gaststätten: Oft fehlt der Hinweis auf der Karte", in: Oberbayerisches Volksblatt vom 14. April 2007.

Ich muß entwarnen: Gentechnisch veränderte Lebensmittel sind praktisch nur in einigen asiatischen Würzmittel und Speiseöle aus Soja enthalten. Siehe dazu die Ergebnisse der Kontrollen in den Bundesländern: "Überwachung: Ergebnisse bundesweit" von Transgen.de.

Was können Sie als Gastronom tun:
  • Werfen Sie einfach einen Blick auf die Etiketten der von Ihnen verwendeten Produkte.
  • Tauschen Sie gegen solche Produkte aus, die nicht gentechnisch verändert sind oder
  • weisen Sie in Ihrer Speisekarte darauf hin.
Siehe dazu auch unsere früheren Beiträge: