Sonntag, April 22, 2007

Mehr Gaeste und Uebernachtungen im Norden.

In Schleswig-Holstein sind im Februar 217 000 Übernachtungsgäste in den größeren Beherbergungsstätten des Landes (mit mehr als acht Betten) und auf Campingplätzen (ohne Dauercamping) angekommen. Das entsprach einem Zuwachs im Gästeaufkommen von 10,7 Prozent gegenüber dem Februar des Vorjahres.

Wie das Statistikamt Nord mitteilt, nahm auch die Anzahl der gebuchten Übernachtungen (725 000) im Vorjahresvergleich zu, gegenüber Februar 2006 um 11,7 Prozent.

In die Erhebung einbezogen waren insgesamt 2 956 geöffnete Beherbergungsstätten mit 130 000 angebotenen Gästebetten und 26 geöffnete Campingplätze.

Sieht man vom Camping ab, erwirtschafteten die Beherbergungsbetriebe (ohne Campingplätze) einen Zuwachs von 10,8 Prozent bei den Gästeankünften, das Übernachtungsaufkommen nahm um 11,7 Prozent zu. In den ersten zwei Monaten des Jahres kamen 9,8 Prozent mehr Gäste an, die 9,6 Prozent mehr Übernachtungen buchten als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Regional tiefer gegliederte Ergebnisse für Schleswig-Holstein sind im Internet abrufbar.

Die Hamburger Beherbergungsbetriebe haben für den Februar erneut mehr Gäste und auch wieder mehr Übernachtungen als im Vorjahresmonat gemeldet. Insgesamt wurden 488 000 Übernachtungen gezählt und damit 11,4 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Wie das Statistikamt Nord mitteilt, buchten 274 000 Gäste, 13,2 Prozent mehr als im Februar 2006. In die Erhebung einbezogen waren insgesamt 287 geöffnete Beherbergungsstätten mit knapp 35 500 angebotenen Betten, die zu durchschnittlich 49,3 Prozent belegt waren.

Das Übernachtungsaufkommen von Gästen aus Deutschland betrug 393 000 Nächte und nahm damit um 11,3 Prozent binnen Jahresfrist zu. Um 11,7 Prozent auf 95 000 Nächte wuchs das entsprechende Aufkommen, das durch ausländische Besucher erbracht wurde. In den ersten zwei Monaten des Jahres zusammen wurden in Hamburg 7,8 Prozent mehr Übernachtungen gezählt als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Auch kamen im entsprechenden Zeitraum 9,5 Prozent mehr Gäste an. Ihre durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 1,8 Tage.

Gäste aus dem Ausland buchten in den ersten zwei Monaten des Jahres knapp 20 Prozent der Übernachtungen. Die größten Gästegruppen stammten aus dem Vereinigten Königreich, den USA, aus Dänemark, der Schweiz und aus Österreich. Nach der Herkunft der Gäste tiefer gegliederte Ergebnisse für Hamburg sind im Internet abrufbar.

(Quelle: Statistik informiert ... Nr. 45/2007 (PDF) vom 20. April 2007)