Freitag, April 13, 2007

Steigende Anforderungen an das Kindergarten- und Schul-Catering.

Insbesondere beim Catering für Kinder (etwa Mittagessen für Kindergärten und Schulen) ist eine Tendenz erkennbar, die Anforderungen an die
  • verwendeten Zutaten
  • die Arbeitsabläufe
  • den Menüplan
zu verschärfen. Dieser Druck geht meist weniger von den Kinder selbst aus oder deren Eltern als von den Kindergärtnern und Lehrern und von Außenstehenden wie Politikern und der Lobby der Ernährungsberatern. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen dabei auch Catering-Unternehmen selbst und Verbände, die durch steigende Anforderungen sich Wettbewerbsvorteile verschaffen wollen.

Ein Beispiel für den Versuch von Politikern, sich mit diesem Thema zu profilieren, ist eine Grünen-Anfrage zu Catering-Angeboten an den Ganztagsschulen Worms: " Wie gesund ist das Mittagessen?", in: Main-Rheiner vom 13. April 2007.

Gefragt wurde danach:
  • Ob es Ausschreibungen für Catering-Firmen gegeben habe.
  • Ob biologisch angebaute Produkte gefordert wurden.
  • Ob sich die Catering-Unternehmen einer freiwilligen Selbstkontrolle über Rückstände in den Lebensmitteln unterziehen.
  • Ob die Qualitätsstandards der Essensangebote generell erhöht werden müssten.
Siehe dazu auch: "Kongress für Schulverpflegung zeigt Alternativen zu Pommes, Burger & Co.".