Montag, April 23, 2007

Umsatzrueckgaenge infolge Rauchverbot in BordBistros der Deutschen Bahn.

Irgendwie ist es gerecht, aber es kann einem auch angst und bange werden. Ausgerechnet die Gastronomie der staatseigenen Deutschen Bahn hat wegen des in den Fernzügen verhängten Rauchverbots Millionenverluste eingefahren: "Millionenverlust durch Rauchverbot". , in: Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung vom 23. April 2007.

Die Ergebnisse kann man durchaus als gute Prognose für die Folgen eines gesetzlichen Rauchverbots in der deutschen Gastronomie sehen, denn auch in Schottland haben sich ähnliche Ergebnisse gezeigt:
  • Der Getränkeumsatz geht stark zurück.
  • Der Essensumsatz nimmt zu.
  • Unterm Strich bleibt ein Minus von 15 Prozent.
Anders ausgedrückt: Knapp einhunderttausend Arbeitsplätze gehen verloren.

Da ist es zumindest konsequent, wenn man schon mit einem Rauchverbot die biertrinkenden und rauchenden Proleten verärgert, das Weinangebot zu verbessern: "Gourmet-Offensive im Speisewagen", in: Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung vom 20. April 2007.