Samstag, Mai 12, 2007

Akkordloehne.

Die Mindestlohn-Kampagne der Gewerkschaft Ver.di, der Gewerkschaft Nahrungsmittel, Genuß, Gaststätten fordert einen bundesweit einheitlichen Mindestlohn von 7,50 Euro. Die SED/PDS/Die Linke fordert als neuer politischer Arm der Gewerkschaftsfunktionäre gar 8,00 Euro pro Stunde.

Tarifverträge enthalten zwar einen sogenannten Ecklohn, mit dem sich grob das Tarifniveau einer Branche beschreiben läßt. Aber sowohl in Tarifverträgen und noch viel mehr in den Unternehmen läßt sich das tatsächliche Entlohnung nur durch eine Vielzahl von Komponenten beschreiben wie z.B. der Eingruppierung von Mitarbeitern, die Aufstiegschancen, variable Vergütungselementen, Mitarbeiterrabatte, Urlaubsregelungen, Weihnachts- und Urlaubsgeld, Trinkgelder (besonders wichtig in der Gastronomie, bei Friseuren und Taxifahrern) und vieles mehr. Ganz abgesehen davon, daß es neben Zeitlöhnen auch leistungsbezogene Löhne gibt, etwa Akkordlöhne.

Die Mindestlohn-Kampagne hat in zwei Fällen den Unterschied zwischen Akkord- und Zeitlohn mißachtet: