Samstag, Mai 12, 2007

Preisguenstige Angebote fuer Kinder.

Lesen Sie selbst: "Der Fehler mit der Kinder-/Seniorenkarte", in: Speisekarten-Seite.de vom 11. Mai 2007.

Ich hätte dem 17jährigen, den seine Mutter mit einem Kinderschnitzel abspeisen wollte, ein Lätzchen umgehängt.

Ernsthaft: Gegen ein "Kinderschnitzel" im Angebot spricht vieles:
  • Es gibt Gerichte, die Kinder noch mehr mögen und junge Erwachsene eher nicht.
  • Man sollte die Zielgruppe Kinder und Jugendliche stärker differenzieren. Kind ist bekanntlich nicht gleich Kind. Was den Fünfjährigen vor Freude fast aus den Schuhen hebt, vermag unter Umständen dem Vierzehnjährigen bestenfalls ein herzhaftes Gähnen zu entlocken. Man sollte deshalb wenigstens zwischen drei Altersgruppen unterscheiden, etwa bis zu drei Jahren, 3 bis 10 Jahre, über 10 Jahre. Die TUI differenziert Angebote z.B. nach folgenden Altersgruppen:
    • Babys 0-2 Jahre
    • Minis 3-6 Jahre
    • Maxis 7-12 Jahre
    • Kids 13-16 Jahre
  • Kinderfleisch läßt sich schlecht panieren.
Man kann die Abgrenzung zwischen Kind und Erwachsenen auch charmant gestalten und das Angebot für alle Menschen etwa unter 120 Zentimeter machen. Wenn sich die Kinder an einer Wand messen, verewigen und beim nächsten Besuch vergleichen können, wieviel sie seitdem gewachsen sind, sind die Kleinen zugleich etwas beschäftigt.

Mehr über "Gastgewerbe-Marketing: Zielgruppe Kinder und Jugendliche".