Mittwoch, Juni 27, 2007

Rauchverbot foerdert illegale Nachbarschaftskneipen.

Mike Salemink berichtet in seinem Dutchblog ("Draussen nur Kännchen") über ungewöhnliche Preistaktiken niederländischer Gastronomen:
  • einen Mindestverzehr von 50 Euro in einem edel anmutenden Restaurant.
  • den neuen Trend von Strandkorbverleihern, die auch gastronomische Produkte anbieten, das Mitbringen von Kühltaschen zu untersagen.
Das Rauchverbot habe zu einer Zunahme von illegalen Nachbarschaftskneipen geführt:
"Da gibt es eine ganze Flasche Bier für einen Euro und Rauchen ist zugestanden. Wie zu Zeiten der Prohibition, da gab es auch diese Flüsterkneipen. Ähnlich verhält es sich mit den Nachbarschaftskneipen in denen ein Wohnzimmer leicht umgebaut wurde. Und die Einnahmen werden sicherlich nicht versteuert. Eingriffe des Ordnungsamtes oder der Polizei sind kompliziert, es kann sich ja auch um eine private Feier handeln."
Solche Formen illegaler Gastronomie wird es nach der Einführung eines gesetzlichen Rauchverbots in der Gastronomie auch in Deutschland geben. Der Gastronomie drängt sich - wie auch bei der florierenden Schwarzgastronomie von Vereinen - die Frage auf: zuschauen oder mitmachen?