Donnerstag, Dezember 13, 2007

Haufe Buiness Community.

In einem früheren Beitrag haben wir berichtet, daß sich kulinarische Verlage bemühen, virtuelle Communities aufzubauen: "Kuechengoetter".

Diese Strategie war auch eines der wichtigen Themen der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Siehe dazu: "Web2.0 revisited / Verlagsberater Heinold auf dem Podium", in: Buchmesse Blog sowie "UND DER REST??", ebenfalls im Buchmesse-Blog über eine Podiumsdiskussion zum Thema "Was Communities den Verlagen wirklich bringen".

Heute meldet die Haufe Mediengruppe:

In eigener Sache: Neue Themenportale von Haufe mit eigener Business Community

Die Haufe Mediengruppe, führender Anbieter von Fachinformationen, startet eine neue Generation von Themenportalen. Kern der neuen Portale sind tagesaktuelle Fachinformationen sowie die Haufe Business Community (Haufe BC) - die erste ihrer Art eines Fachverlags für Recht, Wirtschaft und Steuern.

Mit den neuen Portalen greift Haufe die Möglichkeiten des Web 2.0 auf: In der "Haufe BC" können sich die Kunden selbst über Fachfragen austauschen und untereinander Kontakte schließen. Für jede der elf Zielgruppen, darunter Steuerberater, Personalfachleute, Rechnungswesen- und Controllingexperten, Fachleute im öffentlichen Dienst, Immobilienexperten und Juristen, gibt es eine eigene Community. Alle Communities sind aber auch miteinander vernetzt.
"Für die Communities haben wir die Meinungsführer der jeweiligen Zielgruppen gewonnen, die als Experten Foren moderieren oder Fragen beantworten werden"
erläutert Kai Stepp, Geschäftsführer der Haufe Mediengruppe.

Die tagesaktuellen News und die Top-Themen werden von den Haufe-Redaktionen verfasst.
"Unsere Kunden erwarten von uns aktuelle, zuverlässige und rechtssichere Informationen. Das ist nur gewährleistet, wenn wir eine interne Qualitätskontrolle für alle Inhalte der Portale machen"
so Stepp weiter.

Das neue Portal für Personalfachleute: www.haufe.de/personal

Der Anspruch des neuen Themenportals für Personalfachleute ist, Sie über alle relevanten Ereignisse in der Gesetzgebung und auf dem Markt auf dem Laufenden zu halten und den Nutzern konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben. Daher werden auf dem Portal für Personalfachleute neben den aktuellen News und Top-Themen alle relevanten Entwicklungen umfassend dargestellt und konkrete Arbeitshilfen für die Kunden präsentiert.

Aktuelle News und Urteile zu Themen wie z. B. betriebliche Altersversorung, befristete Arbeitsverhältnisse, Personalmanagement oder die Mindestlohn-Debatte können Personalverantwortliche ohne Zeitverzug als aktuelle Nachricht auf dem Personalportal lesen. Wer sich fundierter darüber informieren will, kann dies mit den neuen Top-Themen der Haufe-Redaktion: Hier werden anstehende Reformen ausführlich begleitet, darunter z. B. das Reisekostenrecht 2008 oder die Neuregelungen zum Jahreswechsel in der Entgeltabrechnung. Das Portal bietet Personalverantwortlichen aber weit mehr. In der "Haufe BC" können Sie Kontakte mit Experten knüpfen und im Kollegenkreis Erfahrungen austauschen. In den Foren geben sich die Nutzer Tipps, erweitern ihr Netzwerk und können auch Mailfunktionen aufrufen.

Für die Haufe Mediengruppe ist der Start der Themenportale ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum E-Business-Unternehmen. In den nächsten Monaten werden die Portale weiter ausgebaut.
"Es gibt reine Content-Portale auf dem Markt und reine Communities, also Portale ohne Fachinhalte. Haufe verbindet beides und das auf einem Niveau, das nach unserer Einschätzung führend in Deutschland sein wird"
so Kai Stepp. (Quelle: Pressemitteilung der Verlagsgruppe Haufe).

Kommentar: Generell bin ich zwar skeptisch, ob es Verlagen gelingen kann, verlagsabhängige Communities aufzubauen. Sie konkurrieren mit allgemeinen Communties, etwa Xing, in deren Reihen Fachleute Fachthemen diskutieren und mit verlagsunabhängigen Communities, die sich nicht selten bereits gebildet haben, als die meisten erlage das Internet noch ausgelacht haben. Aber die Haufe Mediengruppe, also ihre Autoren, Redakteure und Lektoren, sind fachlich überaus kompetent, so daß es gelingen könnte. Exemplarisch ist es ja bereits bei den Sekretärinnen gelungen mit der Community sekretaria.de:
  • sekretaria.de bietet: Auskünfte rund ums Office-Management, nützliche PC- und Internet-Tipps, Insiderwissen für die Karriere und wichtige Lieferanten und Dienstleister, Karriere-Bücher und jeden Monat ein kostenloser Download mit wertvollen Tipps oder Arbeitshilfen für das Tagesgeschäft, z.B. ein "Urlaubsplaner".
  • Neben Beruf und Karriere kommen auch Unterhaltung und Erholung nicht zu kurz: Fitness-Tipps, Bücher- und Filmempfehlungen sowie Rätsel und Spiele.
  • In der neuen Rubrik "secretary’s kitchen" steht eine Vielzahl an Rezepten zur Verfügung.
  • Außerdem wird wöchentlich der kostenfreie "sekretaria eNewsletter" versandt.
  • Sekretärinnen und Assistentinnen können sich von Experten nützliche Tipps und Tricks für ihre tägliche Arbeit holen bis hin zu Fragen zur Businessmode.
  • Community-Mitgliederinnen können selbst sekretaria-Expertin werden.
  • Kostenpflichtig, d.h. damit will der Verlag Geld verdienen, ist eine sogenannte "Know-how Box" mit mit über 1.000 Artikeln, sowie viele Downloads und rund 500 deutsche und englische Musterbriefe.
  • Kern ist jedoch wie in allen Communities die Selbstdarstellung der Mitglieder mit Möglicheiten zur Kontaktaufnahme und Diskussion.
Sekretaria.de wurde bereits 2000 von der WRS Verlag Wirtschaft, Recht und Steuern GmbH & Co. KG aus Planegg bei München, einem Unternehmen der Haufe Mediengruppe, gegründet und zuletzt im November 2007 relauncht. Siehe dazu: "Onlineplattform sekretaria.de mit neuem Auftritt".