Mittwoch, Dezember 19, 2007

Praeventationsprogramm Alkohol.

Das Rauchverbot ist nur ein Meilenstein einer Entwicklung hin zu einer "totalitären Gesundheitskontrolle". Der nächste Schritt könnte darin bestehen, den Konsum von Alkohol zu kriminalisieren. Z.B. sieht sich der Schweizer Brauerei-Verband mit einer Kampagne der Sektion Sektion Alkohol und Tabak des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit konfrontiert: "Bierbrauer im Streit mit Bundesamt für Gesundheit", in: Neue Zürcher Zeitung vom 19. Dezember 2007.

Vorgeschlagen werden im "Nationalen Programm Alkohol 2008 - 2012 (NPA)" 34 Maßnahmen, darunter
  • ein nächtliches Alkoholverkaufsverbot in der Zeit von 21 Uhr bis 7 Uhr morgens.
  • ein Verkaufsverbot für Alkohol in Fussball- und Eishockeystadien sowie in deren unmittelbarem Umfeld
  • ein Verbot von Alkoholwerbung an Sportanlässen
  • eine Erhöhung der Biersteuer
  • die Einführung einer Weinsteuer.
Siehe dazu: "'Alles im Griff?': Gemeinsam gegen 1 Glas zu viel".

All dies sind Forderugnen, die auch Gutmenschen und Fiskal-Raubrittern in Deutschland nicht fremd sind.

In der Schweiz ist der Konflikt eskaliert. Das Kantonale Labor Zürich hat verfügt, daß der Schweizer Brauerei-Verband nicht mehr über wissenschaftlich erwiesene gesundheitsfördernde Wirkungen des massvollen Bierkonsums berichten darf. Der Schweizer Brauerei-Verband unterläuft dieses Verbot, in dem er auf die deutsche Website Bier und Gesundheit verweist.