Freitag, Dezember 28, 2007

Tabakrauch am Arbeitsplatz in der Gastronomie: Gesundheitsrisiken?

Wenn man den Befürwortern eines gesetzlichen Rauchverbots Glauben schenken könnte, müßten die Mitarbeiter in der Gastronomie, die im Service arbeiten, an Lungenkrebs und anderen Krankheiten infolge einer Passivrauchbelastung sterben wie die Fliegen. Doch dem ist nicht so.

Am 23. und 24. Oktober 2007 veranstaltete die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten gemeinsam mit der Universität Mannheim das internationale Symposium "Tabakrauch am Arbeitsplatz - Gesundheitsrisiken und Kausalität". Zahlreiche Experten nahmen daran teil und ermöglichten es, den aktuellen wissenschaftlichen Stand zur Passivrauchproblematik darzustellen. Die Vorträge können heruntergeladen werden.

Prof. Dr. med. R. Grieshaber von der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten kommt zu dem Schluß:
"Dass im Vergleich mit Versicherten anderer Gewerbe die Erkrankungsursache Passivrauch bei den Exponierten der Gastronomie gegenüber Nichtexponierten keine Rolle spielt, wird politisch einen Erdrutsch auslösen oder einfach ignoriert werden. Der Nachweis, dass es sich anders verhält als bisher angenommen kann jedoch geführt werden."
Quelle: "Bewertung arbeitsbedingter Erkrankungen mittels Kennziffern und Expertisen" (PDF) von Prof. Grieshaber.

Siehe dazu auch "Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) bestätigt ihre Aussagen zur Passivrauchproblematik. Erläuterungen zur Stellungnahme des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle zur Pressemitteilung der BGN vom 26.10.2007" (PDF).