Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, Februar 20, 2008

Postcrossing.

Manchmal fragt man sich bei Web 2.0-Ideen: Wer braucht denn sowas? So ist es mir ergangen, als ich von Postcrossing gelesen habe (via "Postcrossing", in: Web2Null vom 18. Februar 2008). Die Idee ist einfach: Angemeldete Nutzer tauschen Ansichtskarten aus. Nach der Anmeldung erhält man eine Adresse und eine Postkarten-Identitätsnumer. Man sendet an diese Adresse eine Ansichtskarte und erhält selbst von einem anderen Postcrosser eine Karte. Man trägt die Nummer der Karte ein, die man erhalten hat und beginnt dann ein weiteres Geben und Nehmen.

Es gibt mittlerweile (die Website ist 2004 gestartet) weltweit 4144 Teilnehmer, die 118.674 Postkarten versandt und 117.292 Karten empfangen haben. In Deutschland ist Wyando, ein BookCrossing-Aktivist, am aktivsten. Er hat in den letzten 939 Tagen bereits 490 Karten versandt und 481 erhalten.

Ein Teil der Ansichtskarten ist auch eingescannt und auf Flickr hochgeladen worden (Flickr-Gruppe Postcrossing), wovon ich aber abraten möchte, denn die Bilder auf Ansichtskarten sind in der Regel urheberrechtlich geschützt.

Ich kann zwar die kindlche Freude über zufällige Ansichtskarten nicht teilen, doch ich habe mich als Kind auch über Briefmarken aus fernen Ländern gefreut. Vielleicht kann man das vergleichen. Und es gibt auch offline viele Sammler von Ansichtskarten, inbesondere auch von historischen Postkarten.

Für Tourismus-Destinationen, evtl. auch für Hotels und gastronomische Betriebe, die um Touristen buhlen, bietet sich an, sich an Postcrossing zu beteiligen und durch den Versand von eigenen Ansichtskarten auf sich aufmerksam zu machen.