Freitag, Februar 15, 2008

Slow Food: Markt des guten Geschmacks.

Vom 3. bis 6. April 2008 findet in der Messe Stuttgart zum zweiten Mal die Verbrauchermesse Slowfood Messe statt. Die Slowfood Messe 2007 war ein voller Erfolg.

Zahlreiche Aussteller bieten ihre Produkte an. Darüber hinaus gibt es ein Rahmenprogramm aus Diskussionsforen, Geschmackserlebnissen und "Verabredungen zum Essen".

Die Messetage haben verschiedene Schwerpunkte:
  • Der 3. April steht im Zeichen der Eröffnung. Außerdem gibt es Seminare und Vorträge zum Thema Ernährung und Gesundheit. Und die ersten Runde des Kinder-Kochwettbewerbs startet. Am Abend gibt es eine "Nacht der Sinne".
  • Der 4. April steht im Zeichen von Seminaren und Fachkonferenzen zur Esskultur und zur gesunden Ernährung von Kindern und Jugendlichen. Der Kinder-Kochwettbewerb geht weiter. Am Abend gibt es einen Aussteller-Empfang.
  • Der 5. April ist geprägt durch Themen wie Ernährung und Globalisierung oder die Kulturgeschichte des Esssens in Deutschland. Die Wiederentdeckung der Alblinse wird gefeiert. Und der Kinder-Kochwettbewerb geht weiter.
  • Am letzten Messetag geht es um die Zukunft der biologischen Vielfalt. Politiker und Experten des Handels diskutieren. Es geht außerdem um Wein, und am Schluß präsentiert Sternekoch Herbert Hintner aus Eppan-St. Michael Südtiroler Küche.
Weitere Veranstaltungsorte sind Restaurants in Stuttgart und der weiteren Umgebung, wo Slow Food abends "Verabredungen zum Essen" anbietet. Slow Touren als Ausflüge zu den Genüssen deer Region werden im Rahmen der Slow Food 2008 angeboten. Zu Bäckern, zu Streuobstwiesen und ihren Produkten und mehr. Weitere Kulturangebote in der Landeshauptstadt sind geplant.

Wer sich in "Slow Food" einarbeiten will:
  • die Zeitschrift "Slow Food", herausgegeben von Slow Food Deutschland, erscheint alle zwei Monate.
  • Das neue Buch von Carlo Petrini, dem italienischen Gründer von Slow Food, ist im letzen Herbst auch in deutscher Sprache erschienen: "Gut, sauber & fair. Grundlagen einer neuen Gastronomie". Petrini beschreibt darin seine Vorstellungen über eine neue Gastronomie ("Gastronomie im Sinne von gutem Essen, nicht eingeengt auf Gaststätten). "Gut" steht für guten Geschmack sowie die Fähigkeit, dies auch zu erkennn. "Sauber" sollen die Produktionsmethoden sein, "fair" die Bezahlung der Bauern und Produzenten. Persönliche Erinnerungen wechseln sich ab mit Überlegungen, Zahlen und konkreten Vorschlägen zu einer neuen Gastronomie.