Dienstag, Mai 20, 2008

Auswirkungen steigender Preise auf den Ausser-Haus-Verzehr.

In ihrer Studie "How Do Economically Challenging Times Affect In-Home Meal Strategies?" geht das Marktforschungsunternehmen NPD der Frage nach, inwieweit die Verbraucher in den USA auf veränderte Bedingungen wie steigende Energiekosten und Lebensmittelpreise in der Weise reagieren, daß sie vermehrt zu Hause essen statt in Restaurants.

Demnach achten sie
  • auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und achten auf Sonderangebote
  • tauschen Zutaten aus und
  • verwerten Reste, wenn sie ihre Mahlzeiten planen.
Die amerikanischen Verbraucher geben mittlerweile mehr als 10 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Lebensmittel aus und ändern ihr Einkaufsverhalten.

Aber sie achten auch darauf, wo sie ihre Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten einkaufen. Nur noch 20 Prozent aller Mahlzeiten werden in Gaststätten eingenommen, was im letzten Jahr zu einer Stagnation der Erlöse der Gastronomie geführt hat. Trotz steigender Lebensmittelpreise sei es für die Verbraucher günstiger zu Hause zu essen statt in der Gastronomie. Essen zu Hause koste nur ein Drittel von dem, was ein Essen außer Haus kostet.

Aber auch das steigende Gesundheitsbewußtsein motiviere Verbraucher, sich ihre Mahlzeiten selbst zuzubereiten. Hinzu komme die Verfügbarkeit von Convenience-Lebensmitteln.

In den letzten fünf Dekaden seien immer mehr Frauen arbeiten gegangen. Dies habe zu mehr Außer-Haus-Verzehr von Mahlzeiten geführt. Doch der Frauenanteil unter den Erwerbstätigen steige nicht mehr.