Mittwoch, Mai 21, 2008

Bewerbersuche in Online-Communities.

Über die Möglichkeit, in Online-Communities Mitarbeiter zu suchen bzw. auf Argumente für ihre Eignung zu überprüfen, habe ich bereits mehrfach hingewiesen, exemplarisch am Beispiel von StudiVZ: "Bewerberauswahl per StudiVZ III" und die dort angegebenen früheren Beiträge.

Die Online-Community Kwick (siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "Kwick") hat mit einer Änderung ihrer neuen AGB vom 5. Mai 2008 reagiert (Hervorhebung von mir):
"Im Falle unerlaubter gewerblicher Nutzung des Angebots von kwick.de, insbesondere im Falle der Versendung von Werbung für Waren, Dienstleistungen oder Unternehmen einschließlich der Anwerbung von Personal unter Nutzung der Dienste von kwick.de (z.B. E-Mail, Messages, Chats, Gästebucheinträge, etc.) hat das betreffende Mitglied an KWICK! regelmäßig eine Vertragsstrafe von mindestens EUR 2.000,00 (i.W. zweitausend Euro) und maximal EUR 4.000,00 (i.W. viertausend Euro) an KWICK! zu zahlen. Die von KWICK! im Einzelfall festgesetzte Vertragsstrafe ist im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfen."
Meines Erachtens sollte man als Arbeitgeber unabhängig von rechtlichen Aspekten ohnehin den jeweiligen Charakter einer Community, soweit er gut erkennbar ist, beachten. Online-Communities, denen die Menschen beitreten, um geschäftliche, berufliche Kontakte zu knüpfen und zu halten, wie etwa Xing, sind geradezu dafür prädestiniert, Mitarbeiter zu suchen.