Donnerstag, Mai 22, 2008

Café am Dom, Erfurt.

Wenn man die Stufen zum Erfurter Dom und zur benachbarten Severin-Kirche hinaufsteigt, geht man am kleinen "Café am Dom" vorbei oder wie ich hinein, um dort ein Stück von dem selbst gebackenen Rhabarberkuchen zu probieren.

Café am Dom, Erfurt, Gastraum

Frau Mai, die Kollegin, hat sich etwas gewundert, daß ich zum Rhabarberkuchen ein Bier getrunken habe. Aber wenn man so ziemlich alle Biere einer Region in wenigen Tagen verkosten möchte, muß man Opfer bringen.

Café am Dom, Erfurt, Gastraum
Der Gastraum des "Café am Dom", Erfurt
Café am Dom, Erfurt, Ausblick auf dem Domplatz
Blick vom "Café am Dom" hinunter auf den Domplatz. Die Treppen führen vom Dom bzw. der benachbarten Severinkirche zum Domplatz et vice versa.


Getrunken habe ich übrigens ein "Braugold Spezial" (mehr über diese Brauerei in meinem früheren Beitrag "Brauereien in Erfurt: Braugold"). "Braugold Spezial" ist ein kräftiges (4,9 % vol. alc.), goldfarbenes Pilsner. Sein Aroma ist für meinen Geschmack zu malzig und mit nur einem Hauch von Hopfen. Es schmeckt nach Brot, leicht nach Zitrone und ist im Abgang angenehm bitter. Kurzum: trinkbar, ohne daß sich ein zweites davon trinken möchte, es sei denn, ich habe großen Durst.

Besser geschmeckt hat mir anschließend der kupferfarbene Maibock der Brauerei Braugold. Er hat laut Brauerei 6,5% vol. alc., also wie für Frühjahrsbockbiere üblich, weniger Alkohol als die meist kräftigeren Herbstböcke. Sein Geschmack erinnert an Spargel, Pfeffer und Kararmell.

Braugold Maibock, Erfurt
Getrunken habe ich ihn ziemlich einsam ein paar Meter weiter, in einem Biergarten unterhalb des Doms und oberhalb des Domplatzes.

Biergarten unterhalb des Erfurter Doms