Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, Juli 16, 2008

Ausser-Haus-Verkauf von Speisen und Getraenken soll mit Littering-Gebuehren verteuert werden.

Unsere Politiker schauen gerne über die Grenzen, wenn es gilt, neue Belastungen für die Gastronomie aufzustöbern und zu kopieren. So ist die Alcopop-Steuer, mit der unsere Strategen den Alkoholmißbrauch von Jugendlichen erfolglos einzudämmen hofften, eine Schweizer Erfindung. Deshalb ist es zumindest nicht ausgeschlossen, daß unsere Politiker auch auf die Idee kommen, einen Plan aus der Schweiz zu importieren, wonach gastronomische Betriebe für die Entsorgung von Verpackungen zur Kasse gebeten werden sollen: "Gratisblätter und Take-Aways sollen zahlen", in: Swissinfo.ch vom 15. Juli 2008 (via "Schweiz: Schnellimbisse sollen Müll bezahlen", in: Pommeswelt Frittenblog).

In Deutschland werden gastronomische Betriebe für Verpackungsmüll ohnehin schon mit Gebühren belästigt, denn üblicherweise werden Verpackungen mit "grünem Punkt" vertrieben, es sei denn der Käufer optiert für Selbstentsorgung. Aber das hindert kommunaler Entsorger vermutlich nicht daran, noch mal abkassieren zu wollen.