Donnerstag, Oktober 16, 2008

Tourismusauskunft.

Gerade eben wurde ich von einem Cold Call belästigt. Man meldete sich mit "Tourismusauskunft Bayern". Man wolle meine Daten aktualisieren. Ich frage, mit wem ich es zu tun habe. Die Antwort: "ein Internetportal". Danach fragte ich, ob es sich um einen gewerblichen Anbieter handele. Nach der Antwort "Ja" habe ich kommentar- und grußlos ausgelegt. Mann, bin ich heute friedlich.

Ich weiß deshalb auch nicht, unter welcher URL ich diesen Telefonspammer finde. Aber mein ganz allgemeiner Tipp zu solchen Angeboten ist: Wer es nötig hat, mit Namen zu ködern, die oberflächlich den Eindruck erwecken, vielleicht sogar erwecken wollen, es handele sich um ein offizielles Angebot von Tourismusverbänden, Gebietskörperschaften, Bundesländer usw., hat meist kein seriöses Geschäftsmodell, sondern ist nur auf Ihre Kohle aus.

Wenn Sie wirklich einmal ins Grübeln komme, ob sich die Schaltung eines Inserats auf einer Website lohnt, schauen Sie sich vorher an, wie häufig diese Website besucht werden. Vertrauen Sie dabei nicht den Angaben des Anbieters, sondern nutzen Sie objektive Statistiken wie z.B. von Alexa. Siehe dazu: "Nationale Rankings von Websites bei Alexa".

Und selbst, wenn eine solche Website von vielen Usern besucht wird, müssen Sie zusätzlich überlegen,
  • wieviele dieser User für Sie überhaupt von Interesse sind,
  • wieviele dieser User überhaupt den Inhalt sehen werden, der Sie betrifft, bzw. Ihr Inserat. Wenn ein Portal damit angibt, es seien z.B. 1000 Gaststätten dort gelistet, verteilt sich der Traffic auch auf diese 1000 Einträge.
Letztlich kommt es darauf an, was Sie für jeden User zahlen sollen, der Ihre Website über dieses Portal findet, und wie viel dieser Besuch Ihnen einbringt.