Montag, November 24, 2008

1,2,3: Qualitaetsjournalismus à la Stern.

Bernd Gäbler, ehemals Bundesvorsitzender des DKP-nahen Marxistischen Studentenbundes Spartakus, der sich auflöste, nachdem die DKP wegen des Zusammenbruchs der DDR finanziell ausblutete, und nunmehr Kolumnist beim "Stern", verkündet in einem Artikel, in dem er den Ypsilanti-Nachfolger lobhudelt ("Vom Nobody zum Hessen-Obama", in: Stern vom 24. November 2008) "Weisheiten" wie
"Schon mit mehr als zwei Silben hat man hierzulande keine Chancen gewählt zu werden."
Da sag ich nur: A-de-nau-er, Oe-ttin-ger, See-ho-fer, Wo-we-reit, Sel-le-ring, Car-sten-sen. Aber dieser Stern-Schmarrn ist nicht nur "hierzulande" Blödsinn, sondern auch im Ausland. Beispiele gefällig? O-ba-ma, Sar-ko-zy.

Mehr über Bernd Gäbler in: "Bernd Gäbler: Der Gut-Macher", in: Tagesspiegel vom 20. Juli 2001.