Dienstag, Dezember 02, 2008

Finanzkontrolle Schwarzarbeit drangsaliert Auftraggeber von Reinigungsfirmen.

Als 2006 für das Reinigungsgewerbe Mindestlöhne eingeführt worden sind, habe ich geraten, zu überlegen, an Reinigungsfirmen ausgelagerte Reinigungsarbeiten wieder einzulagern oder sie an Firmen zu übergeben, die überwiegend andere Dienstleistungen erbringen: "Mindestloehne fuer Gebaeudereiniger und die Folgen".

Mehrere Hotels in München, die dies nicht getan haben, werden jetzt von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dafür verantwortlich gemacht, daß beauftragte Reinigungsunternehmen angeblich zu wenig Lohn gezahlt haben. Sie hätten trotz gezahlter Entgelte von unter 14 bis über 16 Euro wissen können, unter welchen Bedingungen ihre Häuser gereinigt werden: "Saubere Zimmer zu Dumpinglöhnen", in: Süddeutsche Zeitung vom 2. Dezember 2008.