Samstag, Juli 25, 2009

Werbung mit Preisspannen.

Ist es rechtlich zulässig, wenn man für ein Hotel wirbt eine Unter- und Obergrenze für den Preis der Hotelzimmer anzugeben, auch wenn in der untersten Preiskategorie nur ein Zimmer pro Zimmertyp zur Verfügung steht?

Das OLG Schleswig hat in einem Urteil Az 6 U 73/06 vom 8. Mai 2009 entschieden, eine solche Werbung sei irreführend.

Auch widerspreche es der Verpflichtung nach § 1 Abs. 1 S. 1 PAngV, den Endpreis zu nennen, wenn in einer Internetwerbung für Hotelzimmer nicht dargelegt wird, in welcher Höhe Zusatzkosten anfallen.