Freitag, November 20, 2009

Touristikunternehmen polemisieren gegen Mehrwertermaessigung fuer Uebernachtungen.

"Insolvenzgefahr durch Umsatzsteuer-Geschenk?", in: OmnibusRevue.

Die Behauptung, durch eine massive Reduzierung des Vorsteuerabzugs beim Einkauf von Hoteldienstleistungen werde die Existenz von Incoming-Reiseagenturen und Veranstaltern akut gefährdet, verstehe ich nicht. Diese Anbieter könnten ihrerseits Übernachtungsdienstleistungen ihren Kunden mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz in Rechnung stellen. Oder sie vermitteln nur die Übernachtungsdienstleistungen und überlassen das Inrechnungstellen den Hoteliers. Haben sie Angst, die niedrigen Preise, die sie Hoteliers häufig abverlangen, offen auszuweisen?