Freitag, Januar 08, 2010

Insolvenzgeldumlage steigt um 310 Prozent.

Bei der Vorbereitung der Lohn- und Gehaltsabrechnung für den Januar 2010 werde ich geschockt: Die Insolvenzgeldumlage steigt von 0,1 Prozent auf 0,41 Prozent des rentenversicherungspflichtigen Entgelts.

Mit anderen Worten: Branchen wie das Gastgewerbe werden abkassiert, um die Insolvenzgelder infolge der Großinsolvenzen wie bei Quelle zu finanzieren.

Ich bin ein strikter Gegner des Insolvenzgeldes. Damit wird das Risiko einer Insolvenz externalisiert. Unternehmen wie auch deren Mitarbeiter werden motiviert, höhere Risiken einzugehen zu Lasten Dritter. Wer hingegen vernünftig wirtschaftet, wird bestraft.