Donnerstag, April 15, 2010

Bewerbung fuer den Papierkorb.

Wie lebensfremd dürfen Bürokraten sein? Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, meint, ohne Angabe von Namen, Adresse, Geburtsdatum, Familienstand und ohne Foto-Beilage könne einer voreiligen Diskriminierung bei der Personalauswahl vorgebeugt werden: "'Ossi' ist keine ethnische Herkunft", in: Handelsblatt vom 15. April 2010.

Was meint die studierte Pädagogin denn, was ich mit einer solchen Bewerbung machen würde? Mangels Adresse kann ich sie nicht zurück schicken und schmeiß sie sofort in den Papierkorb.

Gottseidank ist die Antidiskriminerungsstelle des Bundes eine Placebo-Behörde ohne nennenswerte Kompetenzen.