Mittwoch, Juni 30, 2010

Anonyme Bewerbungen.

Um die Diskriminierung von Bewerbern für das Amt des Bundespräsidenten zu verhindern, hat die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, eine studierte Pädagogin und angebliche "Expertin für Integration, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation", vorgeschlagen, bei der nächsten Wahl solle der Bundesversammlung weder bekannt sein, wie die Bewerber aussehen, noch ihr Name, ihre Anschrift, ihr Geburtsdatum, ihr Geburtsort oder ihr Familienstand.

Diese Behauptung ist zwar in Bezug auf das Prozedere der Wahl zum Bundespräsidenten frei erfunden. Aber genau ein solches schwachsinniges Verfahren will sie Unternehmen bei der Auswahl von Mitarbeitern vorschreiben: "Unternehmen testen anonyme Bewerbungen", in: FAZ vom 30. Juni 2010.

Daß Bewerber manchmal auch scheitern, wenn die Bewerber keine Burka tragen, zeigen Beispiele aus der Praxis: Der Shopblogger.

Siehe dazu auch: "Bewerbung fuer den Papierkorb".