Mittwoch, Juli 07, 2010

Rauchverbot fuehrt zu hoeheren Preisen in Festzelten.

Mit einer extrem niedrigen Wahlbeteiligung von nur 37 % endete der Volksentscheid zum Rauchverbot in der Wahl am 4. Juli. Im Ergebnis stimmten 61 % der Wahlgänger für den Verbotsentscheid zu. Damit haben nur etwa 22 % der bayerischen Wähler die heutige bestehende Rauchverbotsregelung gekippt und die Ausnahmen gestrichen.

Letztendlich ist es nicht gelungen, der über Monate gehenden irreführenden Diskussion sachliche Informationen über den rechtlichen Istzustand entgegenzusetzen.
"Da wurde der Eindruck erweckt, man müsse handeln, weil es keine Gesetzgebung zum Raucherschutz gebe"
stellt Dr. Werner Gloßner fest. Insbesondere die Staatsregierung hat mit ihrem Schweigen zu dieser Unsicherheit in der Bevölkerung beigetragen, eine Unsicherheit, die letztendlich die Bevölkerung abhielt den Volksentscheid abzulehnen.

Mit den Folgen werden jetzt vor allem die getränkeorientierten Kneipenwirte und Landgastronomen leben müssen, hier sind Umsatzverluste vorprogrammiert. Wie die rechtssichere Umsetzung in Festzelten aussehen soll ist unklar. Sicher ist, dass der Mehraufwand durch ein Mehr an Sicherheitspersonal im Festzelt der Bürger über höhere Bier- und Essenspreise bezahlen muss.

(Quelle: Pressemittteilung des Verbandes Privater Brauereien Bayern e.V.)