Freitag, September 17, 2010

Zoll prueft Gaststaetten im suedlichen Alb-Donau-Kreis und im Landkreis Biberach.

Bei der Überprüfung von Gaststätten durch Kontrollbeamte zur Schwarzarbeitsbekämpfung des Ulmer Zolls wurden am 10. September 2010 bei 14 von 41 Beschäftigten Unregelmäßigkeiten festgestellt.

In 12 Fällen kamen die Arbeitgeber der seit 2009 bestehenden Sofortmeldepflicht nicht nach. Das heißt, die Arbeitsaufnahme wurde nicht oder erst verspätet der Sozialversicherung angezeigt, mithin wurden auch keine Sozialabgaben bezahlt. Die Beamten leiteten Bußgeldverfahren ein. Eine Arbeitnehmerin aus Osteuropa hatte zudem keine Arbeitserlaubnis.

Ein Beschäftigter, der zugleich Arbeitslosengeld II bezog, hatte seine Tätigkeit den Behörden verschwiegen. In einem weiteren Fall besteht der Verdacht, dass ein Arbeitnehmer bereits über ein Jahr unangemeldet beschäftigt ist.

Insgesamt prüften die Zöllner 16 Lokale. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

(Quelle: Pressemitteilung des Hauptzollamts Ulm).